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ALM & Gesamtbanksteuerung ALM & Gesamtbanksteuerung

Wie funktioniert eine Bank? Wie greifen Kundengeschäft und Risikogeschäft ineinander? Wie beeinflussen Einlagen- und Kreditgeschäft den Bankerfolg? Wie verändert sich die Geschäftsstruktur einer Bank durch ein Mehr an Provisionsgeschäft? Wie „fühlen“ sich die Restriktionen gesetzlicher Regelungen in der täglichen Banksteuerung an? Mit der Banking Cyber*School bieten wir eine solide, konsistente und kompakte moderne Bankbetriebslehre an, mit dem EU*Bank ein Entscheidungs*Training, dessen Simulation der Banksteuerung einen so konkreten Eindruck von der praktischen Banksteuerung gibt, dass Emotionen wie im Echtgeschäft entstehen. Mit unseren Certificates und Advanced Certificates können wir unseren Teilnehmern einen Ausbildungsnachweis auf Universitätslevel ermöglichen. 2008 beginnen wir auch, unsere risiko-/ertragsorientierte Bankenausbildung in die Sprachen der EU-Erweiterungsländer zu übertragen.

„Eine Bank ist nur dann eine Bank, wenn sie Risiken bündelt mit dem Ziel, auf das Markt- und Kreditrisiko zu verdienen“. So lautet unser Bankverständnis. Eine Bank, die auf das Risikogeschäft verzichtet, wird zum reinen Broker. Deshalb ist das Aktiv-/Passivmanagement so wichtig. Es hat die Aufgabe, die Marktrisiken des Kundengeschäftes abzusichern und Zusatzerträge zu erwirtschaften. Es ist ein System, das im Gleichgewicht sein muss (Risikogeschäft ohne Grundlage im Kundengeschäft ist keine Alternative) und das durch das Vordringen des Kapitalmarktes eine immer stärkere Professionalisierung verlangt. Aufbauend auf dem ALM*Bank, das den State-of-the-Art in der Zins- und Liquiditätssteuerung vermittelt, startet im Jänner 2008 das Advanced ALM*Bank, dessen Ziel es ist, die Barwertsteuerung, das Kreditrisiko und die bewusste Diversifikation der Bankenrisiken in das ALM zu integrieren.

Basel II und ICAAP sind eine Herausforderung in punkto Kosten, Know-how und Organisation. Daher ist es für jede Bank von entscheidendem Interesse, diese Investitionen auch zu Erträgen zu machen. Dazu muss die Eigenkapitalsteuerung in die Gesamtbanksteuerung integriert werden. Nicht nur Erträge, Kosten, Investitionen und Mitarbeiter werden geplant und budgetiert, auch das Eigenkapital und der Risikoertrag pro Geschäftsfeld. Dazu benötigt man Reports, die steuerungsrelevant sind; dazu muss die Bankorganisation auf neue Aufgaben und Verantwortungen ausgerichtet werden; dazu ist eine Kultur der Risikolimitierung in der Gesamtbank zu implementieren. Mit dem Workshop*Gesamtbank­steuerung wollen wir Vorstand und Bereichsleitungen von Banken unterstützen, rasch eine neue Effizienz zu entwickeln.

In unserem Research Institute bei Florenz veranstalten wir das 15. Banking*College zur Diskussion von wichtigen und aktuellen Bausteinen der Bankstrategie. Die bunte Mischung der Teilnehmer, die Verzahnung der Strategiethemen mit der Umsetzung in der Führung sowie die proaktive Auswahl des Generalthemas in einer optimalen Arbeitsatmosphäre lassen Entscheidungen reifen. Für 2008 bereiten wir ein Kernthema der modernen Bankstrategie auf: Wieviel Risiko verträgt die Bank (um nicht ihren Fortbestand zu gefährden), wieviel Risiko braucht die Bank (um ausreichend Erträge zu verdienen)? Ein systematischer Ansatz zu diesem Thema und die Diskus­sion, was praktisch machbar ist, bietet eine wichtige Entscheidungsgrundlage für jede Risikopolitik und -strategie.

_Unser Angebot in diesem Bereich:

 

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